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Montag, 18. Januar 2010

Geht doch noch was?

Nach Angaben des belgischen Magazins DH.be bemüht sich der 1. FC Köln nun doch um eine Verstärkung für das Mittelfeld. Das Objekt der Begierde soll Geoffrey Mujangi Bia (20, RSC Charleoi) sein, den der 1. FC Köln bereits seit über zwei Jahren beobachtet. Allerdings soll sich auch Eintracht Frankfurt um Mujangi Bia bemühen.

Mehr über diesen Spieler könnt ihr hier an dieser Stelle nachlesen.

Einen Wechsel der Spieler Vladimir Weiss (ManCity) und Marama Vahirua (FC Lorient) kommt nach Angaben des kicker-Sportmagazins nicht in Frage, Willi Sanou steht kurz vor einer Ausleihe zu Urawa Red Diamonds (Japan).

Mittwoch, 25. Februar 2009

FC-Zukunft Jugend

Es war die faustdicke Überraschung am Wochenende: Der FC siegte in München, Daniel Brosinski feierte seinen Debüteinsatz und -treffer in der Bundesliga. Dabei gibt es in Köln schon seit einiger Zeit den Trend, dass Trainer Daum vermehrt junge Spieler, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, in seine Mannschaft intigriert. Während in Sport-Deutschland der "Multi-Kulti-Kader" des FC für die Schlagzeilen herhalten muss, bastelt der Trainer fernab der Schlagzeilen an seinem Team der Zukunft.

Daniel Brosinski (20) wird daher bestimmt nicht der letzte in den Reihen der Kölner sein, der sich von 0 auf 100 ins Rampenlicht der Bundesliga schießt. Schon die ersten beiden Neuverpflichtungen für die neue Saison (Podolski und Freis - beide 23) lassen erahnen, wohin die Reise mit der Kaderplanung gehen wird: Der FC setzt auf die Jugend, die neben den routinierten Führungsspielern wie Mondragon (37), Petit (32) oder Novakovic (29) für Furore sorgen soll. Bereits etabliert sind Geromel (23), Pezzoni (19), Brecko (24) oder Matip (23). Jugend- und Nachwuchsspieler wie Taner Yalcin (18), Michael Gardawski (18), Adam Matuschyk (20), Albert Alex (17), Stephan Salger (19) oder auch Yohannes Bahcecioglu (21) trainieren bereits im Profibereich. Taner Yalcin hat die Feuertaufe in der Bundesliga bereits hinter sich, weitere Debüts werden folgen.

"Zur Zeit haben wir aber nur ernsthafte Kontakte mit Köln, mit denen wir gute Kontakte pflegen, da wir dort einige Spieler unserer Agentur unter Vertrag haben (Anm.: Starfactory mit Ishiaku, Ehret oder Boateng). Christoph Daum ist sehr interessiert, doch die Verhandlungen werden noch eine ganze Weile dauern", erklärte dieser Tage zum Beispiel Tonci Martic, Berater von Ivan Perisic (20, offensives Mittelfeld), der aktuell mit seinen Treffern in Belgien beim KSV Roeselaere für Furore sorgt. Auch Namen wie Mujangi Bia (20, offensive Außenbahn), der von Daum bereits persönlich beobachtet wurde, oder Lewis Holtby (18, Offensiv-Allrounder), Shooting-Star von Alemannia Aachen, halten sich am Geißbockheim beharrlich. Für Mujangi Bia, der in die belgische Nationalmannschaft berufen wurde, ging bei seinem Verein Charleroi in der Winterpause von Standard Lüttich bereits ein Angebot über drei Millionen Euro ein, welches abgelehnt wurde. Dies lässt schon erahnen, mit welcher Qualität an jungen Spieler schon bald in Köln gerechnet werden darf. Nicht ohne Grund sagt FC-Manager Meier, dass Podolski durch weitere Spieler entlastet werden wird.

Dienstag, 25. November 2008

Wieder in Brügge

Wie der 1. FC Köln bereits bestätigte, wurden in letzter Zeit vermehrt Spieler aus der belgischen Jupiler League beobachtet. Nachdem Linksverteidiger Dante (25, Standard Lüttich) bereits in Köln zu Gast war und Offensivspieler Mujangi Bia (19, Sporting Charleroi) von Christoph Daum persönlich beobachtet wurde, steht nun anscheinend auch Außenbahnspieler Nabil Dirar (22, FC Brügge) im Fokus des Interesses. Nach Angaben aus Marokko beobachtete der 1. FC Köln den talentierten Spieler bei Partien des FC Brügge. Neben dem FC sollen auch die französischen Erstligisten AS Saint-Etienne und FC Nantes Dirar, der zu Saisonbeginn von Westerlo nach Brügge wechselte, beobachtet haben.

Einige Spielszenen von Nabil Dirar:

Dienstag, 18. November 2008

Wer ist überhaupt dieser Mujangi Bia?

Damit Christoph Daum sich persönlich auf den Weg macht, um einen Spieler in der belgischen Liga unter die Lupe zu nehmen, bedarf es bestimmt schon einer großen Hoffnung seitens des Trainers, dass dieser Spieler den FC entscheidend voranbringen kann. Doch wer ist überhaupt dieser Geoffrey Mujangi Bia (19), für den Daum die circa 300 Kilometer von Köln zum Spiel zwischen Brügge und Charleroi zurücklegte? Effzeh. forschte nach.

"Der beidfüßige, schnelle Dribbler gilt als großes Talent, das allerdings noch geschliffen werden müsste", preist ihn der kicker in seinem Bericht an. Mujangi Bia ist ein typischer Außenbahnspieler, der seine Stärken in der Torvorbereitung hat. Dabei kann er links wie rechts die Flügel besetzen. "Als technisch starker und kraftvoller Außenbahnspieler macht er den Verteidigern das Leben schwer. Er ist einfach Spitzenklasse", urteilt das belgische Fachmagazin SportWereld über ihn.

Der in Kinshasa (Kongo) geborene Mujangi Bia genoss seine fußballerische Ausbildung beim belgischen Spitzenklub RSC Anderlecht. Allerdings wurde der hochtalentierte Mujangi Bia dort auch außerhalb des Fußballfeldes auffällig, als er 2005 wegen kleinerer Delikte (Schwarzfahren) mit dem Gesetz in Konflikt kam. Anschließend wechselte er in die Jugendmannschaft von Sporting Charleroi.

Sein Debüt in der höchsten belgischen Spielklasse feierte der heute 19-jährige Kongolese bereits in der Saison 2006/07, als er am 17. Dezember 2006 beim Spiel gegen Zulte Waregem in der 60. Spielminute eingewechselt wurde. In der darauf folgenden Saison etablierte er sich weiter im Kader von Charleroi, brachte es auf einige Einsätze, bevor er in der Saison 2008/09 den endgültigen Durchbruch schaffte und seitdem mit der Rückennummer 10 zu den unumstrittenen Stammspielern bei Charleroi zählt.

Wie sein Spitzname "belgischer Ribery" zu Stande kommt, lässt sich mit seiner spektakulären Spielweise erklären. Bei seinem ersten Profi-Treffer zum Beispiel, den er vergangene Spielzeit gegen Standard Lüttich erzielte, drückte er den Ball nicht nur einfach über die Linie, Mujangi Bia schmetterte das Leder mit einer akrobatischen Einlage in die Maschen. Hat nun auch Christoph Daum sein Gefallen am unbekümmerten Dribbelkünstler bekommen, können ähnlich spektakuläre Szenen vielleicht schon bald in Müngerdorf genossen werden.

Weitere Artikel mit dem Thema "Mujangi Bia".

Donnerstag, 13. November 2008

Das Wichtigste in Kürze - die FC-Woche kurzgefasst

+++ Hostmann kehrt aus China zurück +++ Geschäftsführer Claus Horstmann führte Sondierungsgespräche für eine Vermarktung des 1. FC Köln in China. Was der FC Bayern bereits 2005 startete, führte zu regelmäßigen Reisen der Truppe nach Fernost, einer erweiterten Außendarstellung, aber auch zu dem ein oder anderen politischen Dilemma. +++

+++ Ishiaku steht wieder auf dem Platz +++ Der langzeitverletzte Manasseh Ishiaku machte am Mittwoch seine ersten Gehversuche auf dem Platz. Klappte ganz gut, auch für den Online-Manager-Fußballklub, der bestimmt den ein oder anderen Cent einspielen konnte. Schon am Samstag wird Ishiaku vorraussichtlich in den FC-Kader zurückkehren. Vielleicht heißt jetzt es schon bald wieder Manamana, manamana. +++

+++ Andrack steht Abseits +++ FC-Fan Manuel Andrack, bekannt aus Funk und Fernsehn, schwadronierte einst vor einem Millionenpublikum, jetzt sind seine Geschichten rund um den 1. FC Köln wohl leider weniger gefragt. 33 Zuschauer verirrten sich ins Bünder Universum. +++

+++ Neue stehen im Fokus +++ Christoph Daum beobachtete am Wochenende mal wieder die belgische Jupiler League. Beim Spiel zwischen Brügge und Charleroi zog besonders der 19-jährige Dribbelkönig Mujangi Bia das Interesse des Trainers auf sich. Die Yellowpress schnibbelt auch wieder fleißig Namen in der Gerüchteküche, auf dem Speiseplan steht heute Fohlengulasch: Marko Marin und Oliver Neuville. Aber eigentlich wollen doch alle nur den einen. +++

+++ Ümit Özat untersucht und unterwegs +++ FC-Kapitän Ümit Özat unterzog sich unter der Woche einem 24 Stunden EKG. "Nicht dramatisches", erklärte Manager Meier zur Untersuchung, "die Wahrscheinlicheit ist weiterhin sehr hoch, dass er gesund wird." Unterdessen ist Ümit Özat auch als Botschafter der Völkerverständigung unterwegs. Im Oktober, beim "Fest der Kulturen", plauderte er mit Jogi Löw, Erdal Keser und Freiburgs Ömer Toprak über "Identität und Nationalmannschaft." Gute Besserung, Büyük Kaptan! +++