Montag, 2. März 2009

Effzeh.-User: Keine Diskussion um Mondragon

"Wir lassen uns durch den Boulevard keine Torwartdiskussion aufdrängen", empörte sich Michael Meier im Februar, nachdem im Kölner Blätterwald immer wieder neue Gerüchte um eine Nachfolge von Faryd Mondragon im Gehäuse des 1. FC Köln aufkamen. Bei einer aktuellen Umfrage wollte effzeh. von euch wissen, ob die Diskussionen um Mondragon denn nun ihre Berechtigung haben - oder eben nicht. 36 % der beinahe 200 Teilnehmer - und damit die Mehrheit - gaben dabei an, dass es keine Diskussion um Mondragon gibt und der Keeper daher unumstritten ist. 34 % sehen den Kölner Boulevard als Auslöser möglicher Diskussionen und haben daher die Meinung, dass sie keiner wirklichen Grundlage entbehren. Nur 10 % der Befragten sind mit den Leistungen von Faryd Mondragon nicht zufrieden.

Und was macht der Keeper selber? Seit der Rückrunde zeigt seine Leistungskurve stetig nach oben. Die Diskussionen, die - wie nun ja wissen - Hausgemacht sind, scheinen ihn wenig zu tangieren. Nein, sie machen ihn sogar stärker. 11 verhinderte Großchancen zählt das Statistikportal kickwelt.de für ihn. Der Statistiken nicht genug, gehörte er für das kicker-Sportmagazin stets zu den Notenbesten seines Teams in der Rückrunde. "Dieser Punkt war Mondragon", merkte Christoph Daum an, nachdem Mondragon vor zwei Wochen gegen den KSC mehrfach den Punktgewinn festhielt. Ohnehin ist Mondragon für den Trainer nicht nur als Torhüter wichtig, sondern auch als Führungsspieler innerhalb des Mannschaftsgefüges des 1. FC Köln. In Puncto Einstellung und Leistungsbereitschaft kann dem Kolumbianer so schnell niemand etwas vormachen.

Effzeh. meint: In dieser Form wird Faryd Mondragon auch in der kommenden Saison ein wichtiger Bestandteil des 1. FC Köln sein. Aufgrund seines Alters (er wird im Sommer 38) sollte ab der Saison 2009/10 ein junger Torhüter hinter ihm aufgebaut werden, der auch mal "Druck" machen kann. Thomas Kessler (23), der lange als der "Thronfolger" galt, scheint dazu nicht in der Lage zu sein und den nötigen Rückhalt des Trainers ("Ich war einige Male bei Spielen der U 23 und musste doch schwer schlucken") zu genießen. Ein Ralf Fährmann (20), der genau in dieses Anforderungsprofil gepasst hätte, schien aus diesem Grund auf dem Zettel des 1. FC Köln zu stehen.

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